Metallbauer(in) - Konstruktionstechnik
Abt. 4 Metalltechnik • Teilzeit
Beschreibung

Die 3,5-jährige Ausbildung findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung hauptsächlich in den Betrieben und die theoretische Ausbildung vorwiegend in der Schule durchgeführt wird. In der Grundstufe besuchen die Auszubildenden an zwei Tagen in der Woche die Berufsschule. Die Grundstufe kann jedoch auch durch den Besuch der Berufsfachschule Fachrichtung Konstruktionstechnik angerechnet werden.
Ab dem zweiten Ausbildungsjahr besuchen die Auszubildenen die BBS nur noch einmal wöchentlich.
Perspektiven
Die Aufgaben in allen Metallberufen sind geprägt durch die hohe Anzahl an den verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten. Deshalb wird bereits in der Grundausbildung ein großes Gewicht auf die unterschiedlichen Grundlagen der Fertigung gelegt.
Individuelle Handlungsfähigkeit wird großgeschrieben. Die Auszubildenden sollen lernen, in Zusammenhängen zu denken, eigenständig zu planen, Probleme selbständig zu lösen und sich flexibel auf neue technische Entwicklungen einzustellen.
Durch die ausgewogene Verbindung von Fachtheorie und Fachpraxis erwirbt man eine umfangreiche, ganzheitliche Qualifikation, die es erlaubt, den erlernten Beruf in unterschiedlichen Betrieben und Branchen auszuüben.
Aufnahmevoraussetzungen
Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.
Stundentafel
1. Ausbildungsjahr
Lernfeld 1: Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen

Lernfeld 2: Fertigen von Baulementen mit Maschinen



Lernfeld 3: Herstellen von einfachen Baugruppen


Lernfeld 4: Warten technischer Systeme


2. Ausbildungsjahr
Lernfeld 5: Herstellen von Blechbauteilen




Lernfeld 6: Herstellen von Konstruktionen aus Profilen


Lernfeld 7: Herstellen von Umformteilen


Lernfeld 8: Demontieren und montieren von Baugruppen in der Werkstatt

3. Ausbildungsjahr
Lernfeld 9: Herstellen von Stahl- und Metallbaukonstruktionen


Lernfeld 10: Herstellen von Türen, Toren und Gittern


Lernfeld 11:Herstellen von Fenstern, Fassaden und Glasanbauten



4. Ausbildungsjahr
Lernfeld 12: Herstellen von Treppen und Geländern


Lernfeld 13: Instandhalten von Systemen des Metall und Stahlbaus


Abschlüsse
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Ziel ist der Gesellenbrief und damit der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zum Facharbeiter/in im Metallbauhandwerk. Die sog. gestreckte Gesellenprüfung, bei der die Fähigkeit zur Bearbeitung eines komplexen Kundenauftrages nachgewiesen werden soll, setzt sich aus einem Teil 1 und einem Teil 2 zusammen. Gegen Ende des zweiten Ausbildungsjahres erfolgt die Gesellenprüfung Teil 1, die mit 30% zum Gesamtergebnis beiträgt. Nach insgesamt dreieinhalb Jahren wird die Ausbildung mit der Gesellenprüfung Teil 2 (70% am Gesamtergebnis) abgeschlossen. Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:
- Berufsschulabschluss
Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab. - Berufsbezeichnung: Metallbauer(in) - Konstruktionstechnik
Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.- Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Erweiterter Sekundarabschluss I
Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung
Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:- Ziel: Fachhochschulreife
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. - Ziel: Allgemeine Hochschulreife
Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
- Berufsschulabschluss
Infomaterial & Downloads
Ansprechpartner für den Bildungsgang: Dirk Janssen
Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu