Friseure
Abt. 2 Gesundheit und Körperpflege • Teilzeit
Beschreibung
Beschreibung

Auf diesen Seiten erfahren Sie,
- wann und wo Ihr Unterricht stattfindet,
- welcher Beruf im Bereich Körperpflege angeboten wird,
- welche Inhalte speziell im Theoriebereich unterrichtet werden,
- welche Bücher im Unterricht genutzt werden,
- wie und wann die Abschlussprüfungen zu absolvieren sind.
| Ausbildungsberuf Friseur |
Der Unterricht findet ja nach Ausbildungsjahr an verschiedenen Tagen im Raum A311 statt.
Unterrichtsbeginn: jeweils um 08:10 Uhr - 13:15 bzw. 15:15 Uhr
Unterstufe (1. Ausbildungsjahr): Montag und Donnerstag,
Mittelstufe (2. Ausbildungsjahr): Dienstag,
Oberstufe (3. Ausbildungsjahr): Mittwoch.
Der Friseurberuf ist ein vielseitiger, moderner Dienstleistungsberuf. Er umfasst die Arbeitsbereiche Damen- und Herrenfriseur, das Einarbeiten von Haarersatz sowie bestimmte kosmetische Behandlungen.
Neben handwerklichem Können und Kreativität liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der kompetenten und serviceorientierten Kundenberatung und -betreuung.
Aufnahmevoraussetzungen
Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.
Stundentafel
Der Rahmenlehrplan sieht folgende Lernfelder vor:
Durch das Lernfeldkonzept werden unterschiedliche Schwerpunkte im Unterricht gesetzt. Die Lernsituationen bauen auf konkreten Alltagssituationen im Friseursalon auf. Auf diese Weise werden die Auszubildenden an das selbstständige Planen, Durchführen und Beurteilen von Arbeiten im Rahmen der Berufstätigkeit herangeführt und zu selbstständigem Lernen und Arbeiten in ihrem Beruf befähigt. Von Friseurinnen und Friseuren wird neben dem Fachwissen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis, kommunikativer Kompetenz und auch Kreativität und Flexibilität verlangt. Deshalb sind
neben dem fachlichen Wissen nur einige Schwerpunkte, die besondere Berücksichtigung im Unterricht finden. ![]() Im 1. Ausbildungsjahr beginnt der Fachunterricht folgendermaßen: Im Lernfeld 1: In Ausbildung und Beruf orientieren erkunden die Schülerinnen und Schüler „ihren" Ausbildungsbetrieb, beschreiben ihr Berufsbild, erlernen die Bedeutung der Hygienebereiche, setzen sich mit beruflich bedingten Erkrankungen, Unfallgefahren und dem Umweltschutz auseinander.
Im Lernfeld 2: Kunden empfangen und betreuen werden Kunden vor, während und nach der Behandlung betreut, indem Termine vereinbart und das berufliche Telefonieren geübt werden. Zudem wird das persönliche Erscheinungsbild sowie der höfliche Kundenumgang reflektiert.
![]() Im Lernfeld 3: Haare und Kopfhaut pflegen werden Behandlungskonzepte zur Haar- und Kopfhautpflege erstellt. Als Basis werden fachlich relevante Inhalte über den Aufbau von Haut und Haar erarbeitet, um Schäden und Anomalien des Haares erkennen zu können. Des Weiteren werden Pflegeempfehlungen für verschiedene Kopfhauttypen und Haarqualitäten aufgestellt, die im Beratungsgespräch am Kunden vermitttelt werden.
![]() Im Lernfeld 4: Frisuren empfehlen werden verschiedene Frisuren den Gegebenheiten der Kopf- und Gesichtsformen mit Hilfe von Frisurensoftware optimiert und dokumentiert, um die Kundenberatung zu komplettieren.
Im Lernfeld 5: Haare schneiden werden die Werkzeuge zum Kürzen und Formen von Haaren und Bärten thematisiert und erprobt. Weiterhin werden Haarschneidekonzepte entwickelt und die Wirkung einzelner Schneidetechniken untersucht.
Im 2. Ausbildungsjahr werden dann die Lernfelder 6 bis 9 erarbeitet: ![]() Im Lernfeld 6: Frisuren erstellen werden verschiedene Einlege-, Föhn- und Frisiertechniken thematisiert. Styling- und Finishprodukte werden auf ihre Inhatsstoffe hin untersucht. Ein Abstecher in die Frisurengeschichte zeigt, dass viele Gestaltungselemente bis heute in diversen Frisuren zu finden sind.
![]() Im Lernfeld 7: Frisuren dauerhaft umformen wird nach der Ermittlung des Kundenwunsches der Haar- und Hautzustand festgestellt, um festzulegen, ob und mit welchen Präparaten eine dauerhafte Umformung der Haare durchgeführt werden kann. Die wesentlichen Inhaltsstoffe der Wellpräparate und deren Wirkung auf das Haar sowie deren Bedeutung für den Prozess der Umformung werden beschrieben. Eine Dokumention in einer Kundenkartei rundet das Lernfeld ab.
![]() Im Lernfeld 8: Haare tönen werden Haare mit direktziehenden Farbstoffen getönt. Hierbei spielt der Wirkmechanismus eine wichtige Rolle für den Friseur. Im Unterricht werden deshalb die unterschiedlichen Produkte untersucht.
Im Lernfeld 9: Haare färben und blondieren werden die Haare mit oxidativ wirkenden Präparaten dauerhaft farblich verändert. Selbstverständlich muss der genaue Aufbau der Präparate und die Wirkungsweise der Inhaltsstoffe genau auf die Haarqualität abgestimmt werden. Haare können in der Farbtiefe und Farbrichtung verändert werden. Fehler beim Färben werden mittels fachlicher Abhilfemaßnahmen korrigiert.
Im 3. Ausbildungsjahr: ![]() Im Lernfeld 10: Hände und Nägel pflegen und gestalten werden Behandlungskonzepte unter Berücksichtigung diverser Formen und Nagelveränderungen zur Maniküre mit Hand- und Armmassage erstellt. Praktische Übungen an Modellen runden das Thema ab.
![]() Im Lernfeld 11: Haut dekorativ gestalten werden Hautveränderungen und -erkrankungen sowie deren kosmetische Behandlungsmöglichkeit erarbeitet. Weiterhin werden pflegende und dekorative Maßnahmen untersucht und erprobt.
Im Lernfeld 12: Betriebliche Prozesse mitgestalten wird die Planung, Organisation und Umsetzung von betrieblichen Prozessen in einem Friseursalon analysiert. Dazu werden neben Marketingkonzepten auch betriebliche Kalkulationen aufgestellt.
Im Lernfeld 13: Komplexe Friseurdienstleistungen durchführen werden bisher erworbene Erkenntnisse an einer komplexen Praxissituation angewendet. Neben der Auswahl der passenden Dienstleistungen muss auch die Zeitplanung und die Preisgestaltung für die typ- und anlassbezogene Veränderung berücksichtigt werden. |
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Abschlüsse
Der erste Ausbildungsabschnitt endet nach 18 Monaten mit Teil 1 der gestreckten Gesellenprüfung (GP). Diese umfasst eine praktische und eine theoretische Prüfung. Die Noten dieses Prüfungsteiles fließen in die Endnote der Prüfung mit ein. Der praktische Teil umfasst klassische Friseurarbeiten im Damen- und Herrenfach. Der zweite Teil der gestreckten Gesellenprüfung gliedert sich ebenfalls in einen theoretischen und einen praktischen Prüfungsteil. Die praktischen Arbeitsaufgeben beinhalten modische Friseurarbeiten im Damen- und Herrenfach mit zusätzlichem Schwerpunkt im Bereich der Kundenberatung. Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:
- Berufsschulabschluss
Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab. - Berufsbezeichnung: Friseurin/Friseur
Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.
- Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Erweiterter Sekundarabschluss I
Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung
Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:
- Ziel: Fachhochschulreife
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. - Ziel: Allgemeine Hochschulreife
Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
Infomaterial & Downloads
Ansprechpartner für den Bildungsgang:
Gertrud Cordes-Sanders
Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu






