Medizinische/r Fachangestelte/r
Abt. 2 Gesundheit und Körperpflege • Teilzeit
Beschreibung
Die Ausbildung erfolgt im dualen System, d. h. gleichzeitig in der Arztpraxis und der Berufsschule. In der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) findet der Berufsschulunterricht an zwei Tagen statt. In der Fachstufe 1 und 2 (2. und 3. Ausbildungsjahr) wird jeweils an einem Tag die Berufsschule besucht (s. Klassenbezeichnung und Berufsschultage).
In der ärztlichen Praxis lernt die MFA, dem Arzt bei der Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten zu assistieren. Außerdem wird sie in die Aufgaben im verwaltenden, organisatorischen Bereich eingeführt, um einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten.
In der Schule findet der Unterricht neben den allgemeinbi
ldenden Fächern, z. B. Politik, Deutsch/Kommunikation und Englisch, in berufsspezifischen Lernfeldern statt (s. Lernfelder).
Aufnahmevoraussetzungen
Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.
Stundentafel
Unterrichtsfächer
- Deutsch/Kommunikation
- Englisch
- Politik
- Religion
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Sport
Lernfelder des berufsspezifischen Unterrichts
(Laut Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Medizinischer Fachangestellter /Medizinische Fachangestellte)
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1. Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren |
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2. Patienten empfangen und begleiten |
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3. Praxishygiene und Schutz vor Infektionskrankheiten organisieren |
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4. Bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates assistieren |
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5. Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten |
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6. Waren beschaffen und verwalten |
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7. Praxisabläufe im Team organisieren |
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8. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Urogenitalsystems begleiten |
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8.1 Zusatzqualifikation: Labortechnische Maßnahmen planen, organisieren und durchführen |
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9. Patienten bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Verdauungssystems begleiten |
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10. Patienten bei kleinen chirurgischen Behandlungen begleiten und Wunden versorgen |
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11. Patienten bei der Prävention begleiten |
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12. Berufliche Perspektiven entwickeln |
Abschlüsse
Prüfungen
Eine schriftliche Zwischenprüfung gibt Auskunft über den Leistungsstand und wird in der Fachstufe 1, also im zweiten Ausbildungsjahr, geschrieben.
Eine zentrale Abschlussprüfung erfolgt schriftlich in den drei Prüfungsbereichen Behandlungsassistenz, Betriebsorganisation und –verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
Danach erfolgt eine Praktische Prüfung, bei der eine komplexe Prüfungsaufgabe durch Simulation, Demonstration, Dokumentation und Präsentation von praxisbezogenen Arbeitsabläufen bearbeitet wird.
Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:
- Berufsschulabschluss
Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab. - Berufsbezeichnung: Medizinische/r Fachangestellte/r
Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.
Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.
- Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Erweiterter Sekundarabschluss I
Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt. - Fachhochschulreife
Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung
Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:
- Ziel: Fachhochschulreife
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen. - Ziel: Allgemeine Hochschulreife
Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
Infomaterial & Downloads
Ansprechpartner für den Bildungsgang: Sandra Kock
Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu