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Lernen • Leistung • Lebensfreude

Medizinische/r Fachangestelte/r

Abt. 2 Gesundheit und Körperpflege • Teilzeit

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Sandra Kock

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Beschreibung

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, d. h. gleichzeitig in der Arztpraxis und der Berufsschule. In der Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) findet der Berufsschulunterricht an zwei Tagen statt. In der Fachstufe 1 und 2 (2. und 3. Ausbildungsjahr) wird jeweils an einem Tag die Berufsschule besucht (s. Klassenbezeichnung und Berufsschultage).


In der ärztlichen Praxis lernt die MFA, dem Arzt bei der Behandlung und Betreuung von Patientinnen und Patienten zu assistieren. Außerdem wird sie in die Aufgaben im verwaltenden, organisatorischen Bereich eingeführt, um einen reibungslosen Praxisablauf zu gewährleisten.
In der Schule findet der Unterricht neben den allgemeinbi

ldenden Fächern, z. B. Politik, Deutsch/Kommunikation und Englisch, in berufsspezifischen Lernfeldern statt (s. Lernfelder).

Aufnahmevoraussetzungen

Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.

Stundentafel

Unterrichtsfächer

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik
  • Religion
  • Sport

Lernfelder des berufsspezifischen Unterrichts

(Laut Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Medizinischer Fachangestellter /Medizinische Fachangestellte)

1. Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren

2. Patienten empfangen und begleiten

3. Praxishygiene und Schutz vor Infektions­krankheiten organisieren

4. Bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Bewegungsapparates assistieren

5. Zwischenfällen vorbeugen und in Notfall­situationen Hilfe leisten

6. Waren beschaffen und verwalten

7. Praxisabläufe im Team organisieren

8. Patienten bei diagnostischen und therapeu­tischen Maßnahmen der Erkrankungen des Urogenitalsystems begleiten

8.1 Zusatzqualifikation: Labortechnische Maß­nahmen planen, organisieren und durchführen

9. Patienten bei diagnostischen und thera­peutischen Maßnahmen der Erkrankungen des Verdauungssystems begleiten

10. Patienten bei kleinen chirurgischen Behand­lungen begleiten und Wunden versorgen

11. Patienten bei der Prävention begleiten

12. Berufliche Perspektiven entwickeln

Abschlüsse

Prüfungen

Eine schriftliche Zwischenprüfung gibt Auskunft über den Leistungsstand und wird in der Fachstufe 1, also im zweiten Ausbildungsjahr, geschrieben.

Eine zentrale Abschlussprüfung erfolgt schriftlich in den drei Prüfungsbereichen Be­handlungsassistenz, Betriebsorganisation und –verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.

Danach erfolgt eine Praktische Prüfung, bei der eine komplexe Prüfungs­aufgabe durch Simulation, Demonstration, Dokumentation und Präsentation von praxisbezogenen Arbeitsabläufen bearbeitet wird.

Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:

  • Berufsschulabschluss
    Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab.
  • Berufsbezeichnung: Medizinische/r Fachangestellte/r
    Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.


Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.

  • Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
    Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Erweiterter Sekundarabschluss I
    Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Fachhochschulreife
    Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Möglichkeiten nach der Ausbildung

Die BBS Papenburg bietet Ihnen die Möglichkeit, nach der erfolgreichen Ausbildung weitere Abschlüsse entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend zu erwerben. Je nachdem, welches Ziel Sie verfolgen, bieten sich folgende Möglichkeiten:

  • Ziel: Fachhochschulreife
    Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung können Sie die einjährige Fachoberschule Klasse 12 in Vollzeit besuchen. Anschließend können Sie noch ein Jahr in der Berufsoberschule anhängen, um die Allgemeine Hochschulreife zu erlangen.
  • Ziel: Allgemeine Hochschulreife
    Sie haben die Möglichkeit mit dem erweiterten Sekundarabschluss I in die Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums der BBS Papenburg einzusteigen.
Infomaterial & Downloads

Ansprechpartner für den Bildungsgang: Sandra Kock

Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu

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