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Lernen • Leistung • Lebensfreude

Maler/in und Lackierer/in Gestaltung u. Instandhaltung

Abt. 5 Bau-, Holz-, Farbtechnik • Teilzeit

Ihre Ansprechperson

Foto von Michael Swart

Michael Swart

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Beschreibung

Dir kann es gar nicht zu bunt werden?

Dann fühlst du dich in dem Arbeitsgebiet von Malern und Lackierern sicher heimisch. 

Dafür sorgt allein schon die Farbe, mit der du Gebäuden innen und außen ein individuelles Aussehen gibst.

Auf den nachfolgenden Seiten wollen wir dich über den Ausbildungsberuf Maler und Lackierer, den Bildungsgang und das Team Farbtechnik und Raumgestaltung informieren.

Der Beruf

 Malerischer Beruf mit Tradition und neuen Techniken

Der Handwerksberuf bietet drei Fachrichtungen zur Auswahl - da muss jeder Maler Farbe bekennen.

  • Die erste heißt "Gestaltung und Instandhaltung": Wer sich dafür entscheidet, gestaltet Innenräume und Fassaden, verlegt Bodenbeläge und verschönert Wände mit verschiedenen Maltechniken, Tapeten oder Dekorputzen.
  • Traditionsreich - aber immer noch up to date - kommt die Fachrichtung "Kirchenmalerei und Denkmalpflege" daher. Hier sanierst du wertvolle Fassaden, Wandmalereien und Stuck sowie Einrichtungsgegenstände und Plastiken - manchmal kannst du sogar die althergebrachte Methode des Vergoldens anwenden.
  • Wer sich für die Fachrichtung "Bauten- und Korrosionsschutz" entscheidet, beschichtet und imprägniert Oberflächen und führt Brandschutzmaßnahmen durch - vorwiegend zur Erhaltung moderner Gebäude aus Beton, Stahl oder Metall.

 Know-how und Materialkunde

Doch für den Beruf Maler und Lackierer reicht es bei weitem nicht aus, den Pinsel schwingen zu können. Unterschiedliche Maltechniken und Materialkunde gehören zum notwendigen Know-how und Wissen. Maler und Lackierer übernehmen Restaurierungsarbeiten genauso wie Untergrundbehandlungen. Dazu benötigst du eine große Portion Kreativität, Sinn für Ästhetik und hochwertige Ausführung.

Ausbildung

Die 3-jährige Ausbildung findet im Dualen System statt. Das bedeutet, dass die praktische Ausbildung hauptsächlich in den Betrieben und die theoretische Ausbildung vorwiegend in der Schule durchgeführt wird. In der Grundstufe besuchen die Auszubildenden an zwei Tagen in der Woche die Berufsschule.

Das erste Lehrjahr kann auch in der Berufsfachschule Farbtechnik und Raumgestaltung absolviert werden. Bei erfolgreichem Abschluss der Berufsfachschule wird die Ausbildung in der Regel im 2. Lehrjahr in einem Ausbildungsbetrieb fortgesetzt.

 Perspektiven

Der Malerberuf hat Zukunft: Gesellen im Maler- und Lackiererhandwerk können auch als Vorarbeiter tätig sein. Viele absolvieren später ihre Meisterprüfung. Für Karriere-Typen ist sogar ein Bachelor-Studium drin. Oder du wirst Techniker oder Restaurator im Malerhandwerk - rosige Aussichten also.

Weitere Informationen zu den Betrieben im Bereich Farbtechnik und Raumgestaltung in unserer Region findest du hier

Aufnahmevoraussetzungen

Ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Berufsschule.
Der Ausbildungsbetrieb meldet den Auszubildenden bei der Berufsschule an. In Absprache mit dem Betrieb kann das auch die/der Auszubildende selber machen. Die Anmeldung erfolgt unter Anmeldung/Bewerbung.

Stundentafel

Lernfelder

Der Rahmenlehrplan ist in Lernfelder gegliedert. Diese Lernfelder orientieren sich an konkreten beruflichen Aufgabenstellungen und Handlungsabläufen. Die Strukturierung des Rahmenlehrplanes nach Lernfeldern soll nicht nur ganzheitliches Lernen anregen, sondern auch das vorgesehene Konzept der ganzheitlichen handlungsorientierten Prüfung unterstützen.

Die Stundentafel des Ausbildungsberufes orientiert sich an eine 3-jährige Ausbildung.

  

 Stundentafel
 

Unterrichtsfächer

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch
  • Politik

Fachtheorie nach Lernfeldern

1. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 1: Oberflächen vorbereiten und beschichten
  • Lernfeld 2: Nichtmetallische Untergründe bearbeiten
  • Lernfeld 3: Metallische Untergründe bearbeiten
  • Lernfeld 4: Oberflächen gestalten

2. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 5: Überholungs- und Erneuerungsbeschichtungen ausführen
  • Lernfeld 6: Trockenbauelemente verarbeiten
  • Lernfeld 7: Putzoberflächen erstellen und instand setzen
  • Lernfeld 8: Oberflächen bekleiden und gestalten

3. Ausbildungsjahr

  • Lernfeld 9:   Schutz- und Spezialbeschichtungen ausführen
  • Lernfeld 10: Wärmedämmmaßnahmen ausführen
  • Lernfeld 11: Fassaden beschichten und gestalten
  • Lernfeld 12: Innenräume bekleiden und gestalten
Abschlüsse
Gesellenprüfung - Teil 1 -

Nach Beendigung des 2. Lehrjahres findet zu Beginn des 3. Lehrjahres die Gesellenprüfung - Teil 1 - statt. Sie besteht aus einer Theorieprüfung und einer praktischen Prüfung und fließt zu 30 % in die Gesellenprpfung ein.

 Gesellenprüfung - Teil 2 -

Nach dem dritten Lehrjahr findet die Gesellenprüfung - Teil 2 - statt. Sie besteht ebenfalls aus einer Theorieprüfung und einer dreitägingen Praxisprüfung.

Nach erfolgreichem Abschluss erhält der Auszubildende den Gesellenbrief.

  

Da sich die Ausbildung sowohl in einen schulischen als auch einen betrieblichen Bereich aufteilt, können unterschiedliche Abschlüsse und Berechtigungen erlangt werden:

  • Berufsschulabschluss
    Am Ende der Berufsschule steht der mit dem Abschlusszeugnis dokumentierte Berufsschulabschluss, wenn der Unterricht erfolgreich absolviert wurde, gleichgültig, ob die Kammer-Prüfung bestanden wurde oder nicht. Es wird keine gesonderte Abschlussprüfung in der Berufsschule durchgeführt, das heißt der erfolgreiche Abschluss hängt von den Noten in den einzelnen Lernfeldern und Fächern ab.
  • Berufsbezeichnung: Maler/in und Lackierer/in Gestaltung u. Instandhaltung
    Die Berufsausbildung endet mit der bestandenen Abschlussprüfung vor der zuständigen Kammer. Das Kammer-Prüfungszeugnis belegt die erfolgreiche Abschlussprüfung in dem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf.


Wenn Sie die Berufsschule und die Kammer-Prüfung erfolgreich absolviert haben, können Sie noch weitere allgemeinbildende Schulabschlüsse erlangen, wenn Sie diese noch nicht im Rahmen des vorherigen Bildungswegs erreicht haben.

  • Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
    Dieser Abschluss wird am Ende der Ausbildung auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Erweiterter Sekundarabschluss I
    Wenn bestimmte Noten erreicht wurden, wird dieser Abschluss auf dem Abschlusszeugnis der Berufsschule vermerkt.
  • Fachhochschulreife
    Die Fachhochschulreife wird automatisch erlangt, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife bereits vorher in einer anderen Schulform erworben wurde.
Infomaterial & Downloads

Ansprechpartner für den Bildungsgang: Michael Swart

Allgemeine Informationen: Per Telefon: 04961 89101 oder per E-Mail: verwaltung@bbs-papenburg.eu

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